Feuchtgebiete

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Bevor unser Besuch kam, haben wir es tatsächlich geschafft, den großen Patio fertigzustellen. Abgesehen vom Fahrradstall und der Werkstatt und damit auch dem hinteren Teil, aber das ist ja egal, Hauptsache der Eingangsbereich ist nicht mehr ganz so abschreckend einladend!

Das zweite Projekt war das Waschbecken. Genau das, das ich neulich, also vor 5 Jahren, so schön getadelaktet hatte. Wo ich so stolz war. Was mal sooo schön war.

Nun, es war leider nicht lange schön, vermutlich, da wir, wie auch bei der Bank im kleinen Patio, zu vorschnell waren und nicht lange genug gewartet haben, bis der Tadelakt gut getrocknet war. Das zumindest nehme ich an. Und so hatte ich ja schon zwischendurch versucht, den Pfusch mit Microzement zu reparieren, leider auch hier ohne Erfolg und wieder mit Pfusch. Ich hatte die Oberfläche nicht gut genug geschliffen, was gerade in den Ecken unmöglich war, und so blieben kleine Unregelmäßigkeiten, die sich aber sehr schnell mit Dreck festsetzten. Unser Waschbecken war eine Schande, egal, wie oft man es putzte.

Es kam mittendrin der Moment, dass wir das mit der Holzplatte gar nicht mehr so gut fanden. Ist ja auch wieder recht empfindlich bei Feuchte und außerdem: Da den Wasserhan durchpfriemeln und auch noch an der richtigen Stelle, och. Also liefen wir los, um Fliesen zu kaufen.

Im ersten Laden ignorierte man uns eine ganze Weile, dann hieß es bei unserer Auswahl: „No me queda“, nichts am Lager, in 4-5 Wochen könnten sie dann da sein.

Im nächsten Laden verliebte ich mich in eine Fliese, Ollie war nicht so recht begeistert.

Im dritten dann fanden wir beide eine Fliese sehr schön, mir war sie etwas zu dunkel, aber ich war dann auch schon ordentlich mürbe vom Gucken. „No me queda“, auch hier müssten wir bis zum Ende des Monats warten, sie würden sich melden.

Natürlich meldete sich niemand, aber als Ollie nach 6 Wochen zum Laden fuhr, war die Fliese doch vor Ort. Sie händigtem ihm natürlich zuerst eine falsche aus, aber er ist ja clever genug, um gleich zu schauen. Nun liegen die Fliesen bereit zum verfliesen. Vielleicht am Montag, mal schauen.

Das zweite Projekt war und ist auch noch der Bürgersteig vorm Haus. Feuchtigkeit, Rohrbrüche, bla, bla, bla.

Zwei Blumenpötte werden links und rechts den Bürgersteig bewachen, damit die Autos nicht so nah an unserem Haus vorbeifahren. Die dazu ermunternden Pflanzen entdeckte ich neulich beim Müll:

Was Leute alles so wegwerfen …

4 Gedanken zu „Feuchtgebiete“

  1. Schade um das schöne Waschbecken. Naja, hoffentlich wird‘s jetzt was für die Ewigkeit.
    Die neverending Story vor dem Haus! Habt ihr selbständig geöffnet?war das noch euer Grundstück?
    An meinem Haus wurde nachträglich ein Kiesstreifen erstellt, um das Drainwasser wegtrocknen zu lassen

    1. Ja, selbstständig geöffnet, und niemanden interessiert’s. Zum Glück. Sowohl die Polizei als auch Canal Gestion fuhren bereits vorbei, zwar neugierig, aber ohne großes Interesse. Was sonst nervt, ist hier jetzt mal gut. Ob das zu unserem Grundstück gehört, keine Ahnung, aber es ist nass, also machen wir das jetzt endlich was. Wir lassen den Graben da jetzt ein paar Tage, dann kommt Kies drauf und oben drauf noch Kalk, wird im Prinzip auch eine Drainage, wenn auch nur eine kleine.

  2. der Patio sieht schick aus.Hoffentlich wird Eure Wand zu Strasse dann trocken. Jedenfalls ist das Waschbecken mit den Fliesen hübsch und praktisch vo r allen Dingen wegen der vielen Spritzer.
    Gruß Ingrid

    1. Es wäre wünschenswert, und wir sind guter Dinge. Da der Bürgersteig auch höher werden soll – Ollie wird mit einer stückweisen Verschalung einen Kranz aus Beton gießen und dann kommt wieder Kalk hinein und eventuell ein paar Steine für die Optik –wird das Regenwasser auch nicht mehr zu unserem Haus hinfließen. Nur noch in die Einfahrt, aber da ist es relativ egal.

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